04.12.2026
10:00 – 18:00 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit in der Verwandtenpflege? Geht es dabei um Akquise?
Nein – jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Im Mittelpunkt steht nicht die Gewinnung neuer Pflegepersonen, sondern die Frage, wie Verwandte und Eltern bereits bei ihren frühen Suchbewegungen erreicht, informiert und beraten werden können.
Eine strategisch ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie versteht sich nicht als Werbung für Verwandtenpflege, sondern als Instrument fachlicher Steuerung: Sie informiert frühzeitig, macht fachliche Standards transparent, unterstützt Verwandte bei einer informierten Entscheidung und eröffnet den Zugang zu Beratung, Begleitung und Unterstützung. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, Schutz, Beteiligung und Rechte junger Menschen von Beginn an mitzudenken.
In dieser Fortbildung setzen wir uns damit auseinander, wie Jugendämter und Pflegekinderdienste Öffentlichkeitsarbeit entwickeln können, um familiäre Suchbewegungen frühzeitig aufzugreifen und Verwandtenpflege aktiv mitzugestalten. Gemeinsam reflektieren wir bestehende Informationsangebote, entwickeln fachliche Botschaften, die übermittelt werden sollen, und erarbeiten Ideen für eine proaktive Informations- und Sensibilisierungsstrategie.
Die Veranstaltung bietet fachliche Impulse, Kleingruppenarbeit, kollegialen Austausch und die Entwicklung konkreter Transferideen für die eigene Organisation.
Sie richtet sich an Fachkräfte öffentlicher (ASD & PKD) und freier Träger, die im Bereich der Verwandtenpflege tätig sind.





