17. April 2026
10:00 – 18:00 Uhr
Die Bereitschaftspflege ist eine Form der Krisenhilfe, die dem akuten Kinderschutz dient. Oft sind es jüngere Kinder, die in Not- oder Krisensituationen kurzfristig Obhut in speziell hierfür geschulten Familien finden. Die Hintergründe, die zur Inobhutnahme geführt haben, die Trennungserfahrung, die unbekannte neue Situation sowie Ungewissheiten hinsichtlich der weiteren Perspektiven machen die Bereitschaftspflege sowohl für die Kinder als auch ihre Familien zu einem einschneidenden Ereignis, das mit starken Emotionen behaftet ist.
Die Fortbildung sensibilisiert für die Erlebensperspektiven junger Menschen und Eltern und rückt die fachliche Begleitung im Zusammenspiel mit den Bereitschaftspflegepersonen in den Fokus. Dabei werden insbesondere Anforderungen und Möglichkeiten an die Gestaltung von Klärungs-, Entscheidungs- und Übergangsprozessen thematisiert.
Die Teilnehmenden
- erhalten Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und Ansätze der Praxisentwicklung,
- setzen sich mit rechtlich normierten und sozialpädagogisch relevanten Schlüsselprozessen auseinander,
- werden angeregt zum Perspektivenwechsel,
- finden einen geschützten Rahmen zur Reflexion der eigenen Haltung und Praxis,
- erhalten Raum zum kollegialen Austausch,
- erweitern und vertiefen dadurch ihr professionelles Selbstverständnis und gewinnen Handlungssicherheit.
In einem abwechslungsreichen Programm werden praxisnahe Impulse zur Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen und interaktive Arbeitseinheiten geboten.





